151. Oberschule, Dresden

Verhandlungsverfahren Zuschlag

AuftraggeberLandeshauptstadt DresdenBaujahrZuschlagBaukosten14,6 Mio. Euro

151. Oberschule, Dresden

Auslober

LH Dresden, Amt für Hochbau und Immobilienverwaltung

VgV-Verfahren

05/2017, Zuschlag

Aufgabe
Neubau eines Schulgebäudes und einer Zweifeld-Sporthalle für eine 4-zügige Oberschule

Der neue Standort der 151. Oberschule befindet sich am Kreuzungspunkt zweier zentraler Verkehrsadern: während die Stauffenbergallee an dieser Stelle den Übergang des Wohngebiets der Äußeren Neustadt zu der von Industrie und ehem. militärischen Nutzungen geprägten Struktur markiert, verbindet die Königsbrücker Straße als vitale Verkehrsader diese Bereiche miteinander.

Eingeordnet auf dem Gelände einer ehemaligen Fabrik, umschließt der dreigliedrige Baukörper eine große geschützte Pausenhoffläche und knüpft somit typologisch an die klassizistischen Hofbauten der einstigen König-Albert-Kaserne an. Dabei berücksichtigt die Gebäudekonfiguration die orthogonal ausgerichtete Bebauungsstruktur der Umgebung.

Der Pausenhof bietet durch seine Flächenaufteilung verschiedene Nutzungsmöglichkeiten mit individuellen Erholungs- und Aufenthaltsqualitäten.

Das klassische Lochfenster-Prinzip der umliegenden denkmalgeschützten Bebauung wird in eine zeitgemäße, der Nutzung entsprechende Formensprache übersetzt.

Mineralische Oberflächen der Gesimsbänder und Lisenen würdigen die Materialitäten der umgebenden Architektur und werden komplementär durch Gestaltungselemente aus Eichendekortafeln (straßenseitig) und Motivlochblechen (hofseitig) erweitert.

Ergänzt durch blickoffene Sonnenschutzelemente fügen sie sich mit zurückhaltender Farbgebung in die klassisch orientierte Erscheinung des heutigen Kultur- und Verwaltungsstandortes der Albertstadt ein.

BGF

Schulgebäude ca. 7.927 m² und Zweifeldsporthalle ca. 1.928 m²

In Zusammenarbeit mit
AB Raum und Bau GmbH, Dresden
Storch.Landschaftsarchitektur, Dresden
Andere Projekte

30. Grundschule „Am Hechtpark“, Dresden

Portfolio

Das Schulgrundstück befindet sich am Übergang eines städtischen Wohnviertels zu einer offenen Stadtstruktur, geprägt von Kleingartenanlagen und großflächigen Gartengrundstücken mit Kinderbetreuungseinrichtungen. Der bestehende Schulbaukörper aus den 1960er Jahren orientiert sich zu den Wohnbauten, wohingegen der rückwärtige Schulhof sich zur Grünzone der Kleingärten öffnet.