Erweiterung der Technischen Fachhochschule Wildau, Verfügungsgebäude II und Studentisches Wohnen auf dem Campus Bahnhofstrasse

  • Aufgabe bauliche Erweiterung der TFHS für die Studiengänge Logistik, Wirtschaftsingenieurwesen, Engineering Technologies, Europäisches Management, Biosystemtechnik/Bioinformatik, Luftfahrttechnik/Luftfahrtlogistik und Telematik unter Einbeziehung einer zu sanierenden denkmalgeschützten ehemaligen Werkhalle, Schaffung von Wohnheimplätzen für 200 Studenten als Neubauten (Realisierung in 2 Bauabschnitten)
  • Wettbewerb 10/2006, 2. Preis
  • Städtebauliche Einordnung: vorgeschlagen wird die Ausformung der Campusachse („Promenade“) als Abfolge von öffentlichen Plätzen bzw. Durchwegungen und Verengungen im Zugangsbereich der angelagerten Gebäude, mit Betonung der Erschließungsfunktion der Achse durch Orientierung der Eingänge zur Promenade.

    Die neu konzipierten Baukörper führen zu einer Platzfläche, die mit einer stark plastischen Topografie als Aktions- und Erlebnisraum fungiert und für unterschiedliche Benutzungen zur Verfügung steht.

    Dieser Platz ist je nach Bewegungsrichtung Auftakt oder Abschluss der Campuspromenade, er bildet mit seiner horizontalen Gewichtung das Pendant zur Skulptur des Kühlturmes im östlichen Bereich. Die Baukörper definieren klar ablesbare Raumkanten, sind jedoch entsprechend ihrer Nutzungen als Solitäre konzipiert.

    Verfügungsgebäude: ringförmiger, Baukörper mit identischer Struktur in den Geschossen, jedoch räumlicher Differenzierung im Erdgeschoss zur Aufnahme der Sonderfunktionen; 4 Gebäudeflügel umschließen einen Innenhof, der als zentrale Verteilerhalle fungiert

    Halle 17: Haus in Haus Bauweise mit 4 Einzelbaukörpern, auf Abstand zu den Außenwänden des Bestandes im Raum platziert; kurze Verbindungswege zwischen den Baukörpern über frei spannende Stege

    Studentenwohnheime: die Gliederung und Positionierung der Baukörper führt zu unterschiedlichen Hofsituationen, die eine unmittelbare Zuordnung der Freiflächen zu den einzelnen Häusern ermöglicht

  • Zusammenarbeit UKL Landschaftsarchitekten, Dresden