Werkstattverfahren Universelle Werke Dresden

  • Aufgabe Werkstattverfahren zur Erarbeitung einer städtebaulichen und architektonischen Konzeption für die Reaktivierung der Universellen Werke in der Zwickauer Straße 40-66 in Dresden
  • Gutachterverfahren 1. Rang
  • Auslober IMMOPACT Universelle Werke GmbH
  • Der vorgeschlagene Städtebau reagiert in seiner baukörperlichen Gliederung auf die spezifischen räumlichen Bedingungen sowie die Vorgaben zur schrittweisen Entwicklung des Standortes. Ziel der Konzeption ist es, durch die Verteilung der Baumassen auf dem Baufeld einerseits eine klare Verzahnung zwischen dem bereits sanierten Hauptgebäude, der Halle H und der Wagenhalle zu erzielen und andererseits die städtebaulichen Bezüge aufzunehmen bzw. fortzuführen.

    Die Baukörper öffnen sich einladend zu den im Quartier liegenden Erschließungsachsen, welche ausgehend von der Zwickauer Straße zur architektonisch spannungsreichen Wagenhalle verlaufen. Als repräsentative Zugänge verfügen die Gebäude über Foyers die sich grünen Höfen anschließen, welche gleichzeitig eine geschossübergreifende visuelle Wahrnehmung ermöglichen und als Austausch- und Kommunikationsbereich für die verschiedenen Nutzer zum Verweilen einladen.

    Freiraumplanerische Leitidee ist es, durch vegetative und strukturelle Elemente den Campus als Ensemble herauszuarbeiten und dabei gleichzeitig mit seiner Umgebung zu verknüpfen. Dies soll perspektivisch zur Entwicklung des gesamten Quartierkontextes, zur stadtstrukturellen Vernetzung und zur Wahrnehmung der Universellen Werke als Schlüsselprojekt am Gewerbestandort entlang der Zwickauer Straße führen.

    Die konstruktive Gebäudestruktur der UVW ist einfach, wirtschaftlich sowie Nachhaltigkeitskriterien verpflichtet. Ziel ist die Herstellung einer ausreichend großen Speichermasse als Wärmepuffer bei gleichzeitiger Gewährleistung einer hohen Flexibilität für nutzungsbedingte Grundrissanpassungen. Zudem kann der wetterfeste Rohbau durch den großen Vorfertigungsgrad sehr zügig und ökonomisch hergestellt werden. Eine kurze Bauzeit und die damit verbundene Optimierung des Baubetriebes führen zu einer Reduzierung des Ressourcenverbrauches.

  • Zusammenarbeit RBZ Generalplanungsgesellschaft mbH Architekturbüro Raum und Bau GmbH AGZ Zimmermann Architekten GmbH PENZL. Ingenieure Tragwerksplanung GmbH, Dresden ALP Ingenieurgesellschaft mbH, Greifswald Werner Genest und Partner Ingenieurgesellschaft mbH, NL Dresden Brandschutzbüro Borchert und Bucher Ingenieurpartnerschaft mbB, Dresden Storch.Landschaftsarchitektur, Dresden