Hochtechnologiezentrum Westsächsische Hochschule Zwickau

  • Auftraggeber Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, NL Zwickau
  • Aufgabe Sanierung, Umbau und Erweiterung eines denkmalgeschützten Bestandes in ein Forschungsgebäude (Hochtechnologiezentrum) mit Reinräumen sowie Labor- und Büroflächen
  • Unter Beachtung der denkmalpflegerischen Abstimmungen soll auf dem innenstädtischen Baufeld unter Einbeziehung der Gebäude ehemalige Hansaschule, Peter-Breuer-Straße 11 sowie Klinkerfassade Peter-Breuer-Straße 5-9 nach Rückbau der anderen vorhandenen Bauteile der Neubau für ein Hochtechnologiezentrum der Westsächsische Hochschule Zwickau errichtet werden.

    Zwischen den Gebäuden Peter-Breuer-Straße 11, der Klinkerfassade Peter-Breuer-Straße 5-9, der Aula, dem Aulahof, dem Georgius-Agricola-Bau und der Fassade der ehemaligen Hansaschule spannt sich das Baufeld. Gerahmt von historischen Gebäuden entwickelt sich das neue Forschungszentrum konsequent orthogonal zur Hansaschule und den benachbarten Baukörpern am Dr.-Friedrichs-Ring.

    Das neue Forschungsgebäude soll künftig den nördlichen Auftakt für den Campus Innenstadt bilden. Durch direkte Anbindung an die Bestandsgebäude des Georg-Agricola-Baus und der Aula setzt sich der Campus in südliche Richtung fort.

    Das Gebäude soll neben Bereichen unterschiedlicher Reinraumkategorien auch Aufstellflächen für Forschungsapparaturen mit besonderen Anforderungen beherbergen.Das Raumprogramm wird durch Labor-, Praktikums- und Messräume mit zugehörigen Büroflächen ergänzt.

    Die unterschiedlichen Winkel, in denen die Bestandsgebäude auf den Neubau treffen, werden zu spannungsreichen Zwischenräumen. Folgerichtig sind diese Übergänge als offenen Bereiche mit fugenartigem Charakter ausformuliert.

    So gelingt es, ein in sich geschlossenes Forschungsgebäude zu errichten und gleichzeitig die einzelnen historischen Bestandsgebäude, die in den Neubau integriert werden, dennoch ablesbar zu machen.

    Das Erdgeschoss wird als Hochtechnologieplattform ausgebildet, auf welcher Räume mit den Anforderungen an die Schwingungsarmut und der Reinraumbereich angeordnet sind.

    Südlich der Reinräume wird eine öffentliche Passage zwischen den beiden neuen Gebäudezugängen am Dr.-Friedrichs-Ring und Peter-Breuer-Straße durch das neue Gebäude geführt. Sie verbindet das Hochtechnologiezentrum mit den bestehenden Hochschulgebäuden.

  • Zusammenarbeit RBZ Generalplanungsgesellschaft mbH Architekturbüro Raum und Bau GmbH AGZ Zimmermann Architekten GmbH Leonhardt, Andrä und Partner, Beratende Ingenieure VBI AG, NL Dresden DERU Planungsgesellschaft für Energie-, Reinraum- und Umwelttechnik mbH, Dresden Werner Genest und Partner Ingenieurgesellschaft mbH, Dresden