Stadt Leipzig, Amt für Gebäudemanagement
Zuschlag
Zur Umsetzung des Campus-Prinzips erfolgte die städtebauliche Einordnung des neuen Gymnasiums gespiegelt zur bereits errichteten Oberschule am gegenüberliegenden Ende des Baufeldes. Es wird eine klar ablesbare städtebauliche Kante zur Messe-Allee ausgebildet; die zwischen den Schulen liegenden Freiflächen gehen ineinander über und ermöglichen eine gemeinsame, übergreifende Nutzung.
Die Fassade orientiert sich in Materialität und Struktur an der vorhandenen Umgebungsbebauung. Der Haupteingang erhält eine Akzentuierung durch rote Metallpaneele und ist somit von der Messe-Allee aus deutlich wahrnehmbar. Bei der Wahl der Elemente für die Außenhaut wurde auf nachhaltige, robuste und wartungsfreie Baustoffe geachtet.
Vom Haupteingang gelangt man über einen Windfang direkt in den zentralen Eingangsbereich der Schule. Die offene und großzügige Halle mit Sitzstufenanlage bildet zusammen mit der direkt angegliederten Aula, dem Speisesaal und den Übergängen in Sporthalle und Schulhof das Zentrum des Gymnasiums.
Der Speisesaal zur Versorgung von ~700 Essenteilnehmern wurde zentral, nahe des Haupteingangs und der Pausenfreiflächen, an einem großen Innenhof angeordnet.
15.260 m²
© Robert Gommlich
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Das Schulgrundstück befindet sich am Übergang eines städtischen Wohnviertels zu einer offenen Stadtstruktur, geprägt von Kleingartenanlagen und großflächigen Gartengrundstücken mit Kinderbetreuungseinrichtungen. Der bestehende Schulbaukörper aus den 1960er Jahren orientiert sich zu den Wohnbauten, wohingegen der rückwärtige Schulhof sich zur Grünzone der Kleingärten öffnet.
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Ein Schulcampus, konzipiert für das ganztägige Leben in der Gemeinschaft ist das Motiv dieses Entwurfskonzeptes. Einen Ort zu schaffen, der den Einzelnen oder die Gruppe zum aktiven emotionalen, sozialen Lernen, aber auch zu geistiger Betätigung generell anregt. Gleichzeitig jedoch genug Platz für Ruhe und Entspannung bietet.