Landkreis Oder-Spree
Zuschlag
Der Schulneubau für die Morus-Gesamtschule, zwischen Hohenbinder Weg und Gerhart-Hauptmann-Straße in Erkner gelegen, wird so auf dem Grundstück platziert, dass zum einen möglichst wenig Eingriff in das bestehende Großgrün erfolgen muss und zum anderen der fortlaufende Betrieb der Bestandsschule während der Bauphase möglich ist.
Der Schulneubau wird als viergeschossiger, sehr kompakter Baukörper geplant. Ein großzügiger Innenhof in den drei Obergeschossen belichtet die hier befindlichen Unterrichtsbereiche und Freilernzonen.
Die innere Gliederung des Schulgebäudes folgt einem sehr klaren Konzept, welche eine Orientierung im Gebäude vereinfacht. Vom Eingang aus betritt man zentral das Foyer, das ebenfalls als überdachte Pausenfläche und Mehrzweckbereich, z.B. für schulische Veranstaltungen dienen kann.
Linker Hand des Eingangs befinden sich die Bibliothek und das Selbstlernzentrum für die Sekundarstufe II als zusammenhängende Raumeinheit. Offene Lesebereiche, geschlossene Raumboxen für „Meetings“ oder konzentrierte Einzelarbeit, Steh- und Sitzarbeitsplätze mit festen PCs oder auch Anschlüssen für Laptops ausgestattet, sowie Flächen für Regale mit verschiedenen Medien werden in beiden Raumzonen möglichst abwechslungsreich angeordnet.
Den Anforderungen an eine Compartmentschule mit großzügigen Gemeinschaftsbereichen innerhalb der Klassenstufe als Treffpunkt und Kommunikationszone wird durch gezielte Aufweitungen der Erschließungszonen entsprochen.
Portfolio
Einen Schulcampus für das Lernen und Leben in der Gemeinschaft zu konzipieren - dies ist das Leitmotiv unseres Entwurfes. Schulen sind heute nicht mehr Orte, an denen einfach Arbeitsräume zur Verfügung gestellt werden, sie fungieren vielmehr als ganztägiger Treffpunkt der Kinder und Jugendlichen. Ein Identifikationsort, der den Einzelnen oder die Gruppe zum aktiven wie interaktiven, zum emotionalen wie sozialen Lernen, zu geistiger Betätigung generell anregt, gleichzeitig jedoch Orte der Ruhe und Entspannung bietet - auf diesen Motiven beruht das vorliegende Gebäudekonzept.
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